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Feuerzauber - 9. Nov, 07:48
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Ursula Gericke
Die nassen Straßen dieser Stadt
erinnern mich an meine Tränen,
die ich vergossen jede Nacht,
die immer noch mein Leiden krönen.
Ich schlug sie zu, die schweren Türen,
die mich vor Narretei bewahrten,
um gerade diese zu probieren;
verließ auch meinen grünen Garten.
Der Regen fällt und nässt den Mantel,
ich fühl es kaum, doch ist mir kalt.
Im Geiste seh ich mich im Wandel,
von hier nach dort, von jung nach alt.
Die nassen Straßen dieser Stadt
verderben mir die Lust zu leben.
Ich warte auf die dunkle Nacht,
dann werde ich zur Venus schweben.
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Feuerzauber - 7. Nov, 11:49
Feuerzauber - 23. Okt, 15:43
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Im sanften Schein des Mondes
schimmert der See
strahlt so viel Ruhe aus
zieht mich magisch an
ruft mich zu sich
verspricht mir die Stille
die meine Seele sucht
alle ungeweinten Tränen
würde er in sich aufnehmen
traurige Gedanken
sich in leichten Wellen
widerspiegeln und vergehen
möchte mich ihm anvertrauen
langsam drehe ich mich um
und kehre zurück ins Leben.
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Feuerzauber - 21. Okt, 18:42
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Wie kleine Nadelstiche
sind deine lieben Worte,
die du mit Bedacht gewählt.
Doch sind sie auch behutsam,
so haben sie getroffen.
Wie oft - hab ich nicht gezählt.
Auch wenn du deine Worte
in Samt und Seide kleidest,
die Stiche kann ich spüren.
Um mich davor zu schützen,
wirst du mein Nadelkissen
nie mehr so nah berühren.
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Feuerzauber - 28. Sep, 16:03
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Bei dir kann ich mich fallen lassen,
denn du gibst meinen Schatten Licht.
Dir kann ich grenzenlos vertrauen,
da brauch ich meine Maske nicht.
Auch spür ich keine Kälte mehr,
denn deine Liebe hüllt mich ein.
Das lässt mich auch an kalten Tagen
niemals ohne Wärme sein.
Dir möcht ich gerne alles geben,
Liebe, Kraft und Zuversicht.
Lass mich die Hand sein, die dich hält
wenn alles mal zusammenbricht.
Fühl dich in meinem Herz geborgen,
wo du schon längst zuhause bist.
Es ist dem deinen immer nahe,
weil es dich niemals mehr vergisst.
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Feuerzauber - 3. Sep, 08:43
Thekla Lingen
Reiss dir die Maske vom Gesicht,
Zeig ihnen, wie die Wunden bluten,
Wo sie nur eitle Lust vermuten -
Reiss ab die Maske, zögre nicht!
Wisch ab die Schminke falscher Scham,
Die deine bleiche Wange rötet,
Streif ab die Lüge, eh' sie tötet,
Eh' sie dein Letztes, Bestes nahm.
Schrei ihnen gellend in das Ohr,
Wie du gekämpft, wie du gelitten,
Da sie um deinen Leib gestritten,
Wie deine wunde Seele fror.
Zeig ihnen, wie die Kraft dir brach,
Wie du geirrt in dunklen Stunden,
Und wie du deinen Weg gefunden
Durch Not und Sünde, Schuld und Schmach.
Und fürchte nur ihr Lachen nicht,
Es wird ihr Lachen schon vergehen,
Wenn sie dem Schmerz in's Auge sehen,
Wenn laut der Wahrheit Stimme spricht.
Und Wunder müssen dir geschehn -
Wenn alle falschen Hüllen schwinden,
Dann musst du, die dich lieben, finden,
Dann wirst du ihre Stärke sehn.
Quelle: gedichte.xbib.de
Feuerzauber - 24. Aug, 20:41
Feuerzauber - 17. Aug, 11:03