Montag, 4. Januar 2010

Spuren

Spuren-5

Sonntag, 3. Januar 2010

Dein Engel

Karl May

Glaube nicht, du seist verlassen,
wenn dir kein Mensch zur Seite steht.
Lern nur den leisen Hauch erfassen,
der, wenn du klagst, dich lind umweht.
Es zieht ein sinnenfremdes Mahnen
dein geistig Wesen zu sich hin:
»Willst du, willst du denn gar nicht ahnen,
daß ich, dein Engel, bei dir bin?«

O wolle nicht darüber trauern,
daß dich kein Mensch im Herzen trägt.
Dort, jenseits unsrer Kirchhofsmauern,
gibt’s einen Puls, der für dich schlägt.
Er hat für dich schon hier geschlagen,
und fühlst du ihn, so sagt er dir:
»Du wirst auf Flügeln stets getragen;
ich bin dein Engel; glaub es mir!«

O laß dir nicht ins Auge steigen
des Leides stille Tränenflut.
Wiß, daß grad in den schmerzensreichen
Geschicken tiefe Weisheit ruht.

Grad in des Lebens schwersten Stunden
spricht tröstend dir dein Engel zu:
»Durchs Leiden hast du mich gefunden;
ich bin getrost; nun sei's auch du!«

Quelle: http://gedichte.xbib.de

Sonntag, 13. Dezember 2009

Gedanken

.

Worte sind so tief verwurzelt,
haben sich ins Herz gegraben.
Wunden, die sind nicht zu sehen,
verdeckt von vielen kleinen Narben.

Hoffnug kann die Wunden heilen,
spürt sie Liebe und Vertrauen.
Irgendwann wird dann vielleicht
das Eis um ihre Seele tauen.


.

Montag, 9. November 2009

Eiszeit

neue-Graeser-1

Samstag, 7. November 2009

Straßen im Regen

.

Ursula Gericke


Die nassen Straßen dieser Stadt
erinnern mich an meine Tränen,
die ich vergossen jede Nacht,
die immer noch mein Leiden krönen.

Ich schlug sie zu, die schweren Türen,
die mich vor Narretei bewahrten,
um gerade diese zu probieren;
verließ auch meinen grünen Garten.

Der Regen fällt und nässt den Mantel,
ich fühl es kaum, doch ist mir kalt.
Im Geiste seh ich mich im Wandel,
von hier nach dort, von jung nach alt.

Die nassen Straßen dieser Stadt
verderben mir die Lust zu leben.
Ich warte auf die dunkle Nacht,
dann werde ich zur Venus schweben.

.

Freitag, 23. Oktober 2009

Traum

Zweiter-Engel

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Sehnsucht nach Stille

.

Im sanften Schein des Mondes
schimmert der See

strahlt so viel Ruhe aus
zieht mich magisch an
ruft mich zu sich
verspricht mir die Stille
die meine Seele sucht
alle ungeweinten Tränen
würde er in sich aufnehmen
traurige Gedanken
sich in leichten Wellen
widerspiegeln und vergehen
möchte mich ihm anvertrauen

langsam drehe ich mich um
und kehre zurück ins Leben.


.

Montag, 28. September 2009

Worte

.

Wie kleine Nadelstiche
sind deine lieben Worte,
die du mit Bedacht gewählt.

Doch sind sie auch behutsam,
so haben sie getroffen.
Wie oft - hab ich nicht gezählt.

Auch wenn du deine Worte
in Samt und Seide kleidest,
die Stiche kann ich spüren.

Um mich davor zu schützen,
schließ ich zu meinem Herzen
für immer alle Türen.

.

Donnerstag, 3. September 2009

Du

.

Bei dir kann ich mich fallen lassen,
denn du gibst meinen Schatten Licht.
Dir kann ich grenzenlos vertrauen,
da brauch ich meine Maske nicht.

Auch spür ich keine Kälte mehr,
denn deine Liebe hüllt mich ein.
Das lässt mich auch an kalten Tagen
niemals ohne Wärme sein.

Dir möcht ich gerne alles geben,
Liebe, Kraft und Zuversicht.
Lass mich die Hand sein, die dich hält
wenn alles mal zusammenbricht.

Fühl dich in meinem Herz geborgen,
wo du schon längst zuhause bist.
Es ist dem deinen immer nahe,
weil es dich niemals mehr vergisst.

.

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